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Timo Glock wird am Donnerstag wieder mit von der Partie sein, wenn er am dritten Tag des viertägigen Panasonic Toyota Racing Tests in Jerez, Spanien, in Aktion tritt.
Der 26–jährige verbrachte nach seinem Unfall beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim die Sonntagnacht aufgrund von Vorsorgeuntersuchungen im Krankenhaus von Ludwigshafen. Am Montagmorgen konnte er aber bereits wieder nach Hause, sich dort weiteren medizinischen Tests unterziehen und ausruhen. Bei diesen Tests konnte endgültig bestätigt werden, dass Timo keinerlei Verletzungen und auch keine Gehirnerschütterung davongetragen hat.
Er hat also grünes Licht für die Rückkehr ins Cockpit am Donnerstag erhalten und kann somit auch am Großen Preis von Ungarn teilnehmen.
Unmittelbar nach Timos Hockenheim-Unfall wurden bereits Untersuchungen direkt an der Strecke durchgeführt und die Ursachenforschung wurde auch anschließend im Werk fortgesetzt. Die Nachforschungen haben Hinweise auf die rechte hintere Spurstange gegeben.
Nach eingehender Untersuchung der Fahrzeug-Daten wurde festgestellt, dass keine ungewöhnlichen Umstände unmittelbar vor dem Unfall vorgelegen haben und auch die weite Kurvendurchfahrt von Timo in der letzten Kurve dieser Runde nicht ursächlich war.
Vom Team wird nun eine gründliche Analyse der zuvor im Rennen gesammelten Daten vorgenommen, um zu eruieren, ob ein anderes Problem der Auslöser für diesen Vorfall gewesen ist. Um die Ursache ausfindig zu machen wird jeder zur Verfügung stehende Anhaltspunkt unter die Lupe genommen werden.
F + A mit Timo Glock
Wie geht es Dir?
Es geht mir gut. Ich habe zwar Sonntagnacht im Krankenhaus verbracht, allerdings nur damit die Ärzte ihre Untersuchungen zu Ende führen konnten. Röntgentests und ein MRI Scan wurden durchgeführt, jedoch gab es keinerlei Befunde, so dass ich am Montag nach Hause durfte, um mich auszuruhen und auch mein Arzt noch einige zusätzliche Tests absolvieren konnte. Der Aufprall war wirklich hart und mein Rücken schmerzte auch direkt nachdem ich den Wagen verlassen hatte, aber jetzt ist alles in Ordnung. Letztlich sah es im Fernsehen schlimmer aus, als es eigentlich gewesen ist.
Kannst Du uns den Unfallverlauf beschreiben?
Es lief soweit recht gut für mich und ich hatte Aussicht auf Punkte, aber in der letzten Kurve von Runde 35 kam ich ein bisschen zu weit raus. Das stellte nicht weiter ein großes Problem dar, weil die meisten Wagen das im Verlaufe des Rennens machten, jedoch merkte ich plötzlich wie das Heck ausbrach. Ich versuchte zwar den Wagen zu halten, war dazu aber nicht mehr in der Lage. An diesem Punkt hatte ich keine Kontrolle mehr und war nur noch Zuschauer. Beim anschließenden Betrachten der TV-Bilder war zu sehen, dass etwas an der hinteren rechten Aufhängung gebrochen ist.
Bist Du über die Geschehnisse beunruhigt?
Ich bin überhaupt nicht besorgt, da ich dem Team voll und ganz vertraue. Wir alle arbeiten zusammen daran, die Performance und die Verlässlichkeit des Wagens zu verbessern.
Wie sind jetzt Deine Pläne?
Zu Hause hatte ich ein wenig Zeit zu relaxen und bin somit wieder bereit zu fahren. Physisch ist alles in Ordnung und daher freue ich mich bereits am Donnerstag wieder in den Wagen zurückkehren zu können. Wir werden uns auf den Großen Preis von Ungarn vorbereiten - es ist also ein wichtiger Test und ich bin froh auch meinen Teil dazu beitragen zu können. Und dann werde ich natürlich in Ungarn an den Start gehen, wo ich eine starke Performance erwarte und hoffentlich in die Punkte fahren kann.
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