Jerez Test - Tag 2
23.07.2008
| Ort: |
Circuito Permanente de Jerez, Jerez de la Frontera, Spanien |
| Fahrer: |
Jarno Trulli |
| Streckenlänge: |
4,423 km |
’UNGARISCHE INTENTIONEN
Panasonic Toyota Racing setzte seine Arbeit am zweiten Tag der viertägigen Testwoche in Jerez fort. Heute, erneut ein brütend heißer Tag unter der andalusischen Sonne, stieg wieder Jarno Trulli ins Cockpit des TF108. Während gestern die Reifen für 2009 im Vordergrund standen, verlegte Jarno den Schwerpunkt zurück auf das diesjährige Auto und begann mit konzentrierten Vorbereitungen für den Großen Preis von Ungarn am 3. August in Budapest. Er verbrachte die Morgenstunden mit Setup-Arbeiten für den Hungaroring, gefolgt von Aerodynamik-Vergleichen am Nachmittag. Der Tag verlief störungsfrei und er absolvierte insgesamt 81 Runden. Morgen übernimmt Timo Glock, der nach seinem schweren Unfall auf dem Hockenheimring wieder grünes Licht zum Fahren bekommen hat.
Jarno Trulli – Chassis TF108–04
Schnellste Rundenzeit: 1m 20.534s
Position: 7.
Rundenzahl: 81
Gesamtdistanz: 358,3 km
“Nach den gestrigen Vorbereitungen für 2009 haben wir heute wieder die Arbeit für das laufende Jahr aufgenommen. Zielrichtung war der Große Preis von Ungarn, für den wir uns gleich heute Morgen das Setup angesehen haben, weil es nachmittags dafür zu windig und zu heiß ist. Nach der Mittagspause waren wir dann mit den aerodynamischen Korrelationen zwischen Strecke und Windkanal befasst. Wir haben einige der Aero-Pakete für Ungarn getestet, mit denen wir uns später in der Woche noch weiter beschäftigen werden. Wir sind heute eine Menge Runden gefahren und haben Fortschritte gemacht. Heute ging es uns nicht um die Rundenzeiten, sondern darum, den Wagen zu verbessern. Wir liegen im Clinch im Kampf um den vierten Rang der Konstrukteursmeisterschaft und dieser ist, was wir erreichen wollen.”
Gerd Pfeiffer – Test Team Manager
"Hier herrscht weiterhin eine so große Hitze, dass wir unser heutiges Programm umgestellt haben. Die Setup-Arbeiten für den Großen Preis von Ungarn wurden schon am Vormittag durchgeführt, als die Strecke noch im Bestzustand war. Nach dem Mittagessen haben wir uns auf Aerodynamik-Versuche konzentriert, ebenfalls für Ungarn. Der Hungaroring ist einer der Kurse im Kalender, die einen möglichst hohen Abtrieb verlangen, weshalb wir am dafür bestimmten Paket gearbeitet haben. Es war ein produktiver Tag ohne größere Probleme."